Meine Methoden: Konfliktklärung, Körperarbeit und innere Freiheit
Konfliktklärung durch Mediation: Das innere Ringen beenden
Im Kern meines therapeutischen Ansatzes steht Mediation. Manche Männer sind davon überrascht: Ist Mediation nicht dazu da, Konflikte zwischen zwei oder mehr Menschen zu klären? Im Grunde genommen stimmt das schon. Und Mediation lässt sich genauso auf innere Konflikte anwenden: Bei unerwünschtem Pornokonsum sind (mindestens) zwei innere Anteile scheinbar hoffnungslos miteinander verhakt. Der eine Anteil will unbedingt weiter Pornos schauen. Der andere will, dass genau dieses Verhalten dringend aufhört. Der Porno-Anteil setzt sich immer wieder durch, ringt den anderen mit Gewalt nieder. Und der andere revanchiert sich, indem er den Porno-Anteil mit Scham und Schuldgefühlen belegt.

Durch innere Mediation können beide Anteile erkennen, wie zermürbend diese Dynamik eigentlich ist – und dass sie im Grunde genommen das gleiche Interesse haben. An dieser Stelle öffnet sich dann ein Raum für ganz neue, kreative Lösungen. Hier beginnt echte Veränderung.
Innere Mediation basiert auf den Prinzipien der Gewaltfreien Kommunikation. Ich bin zertifizierter Trainer für Gewaltfreie Kommunikation. In die Arbeit mit inneren Anteilen bringe ich zusätzlich meine Grundausbildung in der Methode Inner Family Systems, IFS, ein.)
Focusing: die Klarheit des Körpers spüren
Eingefleischte Gewohnheiten lassen sich nicht so einfach aus dem Kopf heraus abstellen. Echte Veränderung beginnt erst, wenn ich die Wahrheit und Klarheit meines Körpers stärker spüren kann. Anders ausgedrückt: Der Gedanke, dass ich mit Pornos aufhören sollte, bewirkt für sich allein genommen wenig bis gar nichts. Deutlich wirksamer ist es dagegen, wenn mir mein Körper meldet: “Nein, ich will das nicht mehr. Das fühlt sich echt nicht gut an!” Das Focusing-Therapieverfahren unterstützt dabei, einen tieferen, intuitiven Zugang zur Weisheit und Klarheit des Körpers zu entwickeln. Auch die inneren Anteile, die in der Mediation Kontakt miteinander aufnehmen, lassen sich mit Focusing stärker spüren.
Ich als Focusing-Coach und -Berater zertifiziert. Meine Erfahrung als zertifizierter Embodiment Coach bringe ich ebenfalls in die Körperarbeit ein.
Acceptance and Commitment Therapy: innere Freiheit kultivieren
Viele Männer nutzen Pornos unbewusst, weil sie unangenehme Gedanken und Gefühle – etwa Stress oder Frust – loswerden wollen. Klassische Therapieverfahren vermitteln oft einfach andere Strategien, die ebenfalls dazu dienen sollen, diese Gefühle abzustellen. Meistens mit eher mässigem Erfolg. Acceptance and Commitment Therapy, kurz ACT, zeigt einen radikal anderen Weg auf: Es geht nicht mehr darum, die unangenehmen Gefühle und Gedanken loszuwerden. Stattdessen lernen wir, unser Verhalten so auszurichten, dass es uns dem Leben, das wir wirklich führen wollen, näher bringt – und zwar unabhängig davon, ob unsere unangenehmen Gedanken und Gefühle dabei ab- oder zunehmen! Auf diese Weise können wir eine tiefere Form von innerer Freiheit erleben. Die noch recht junge ACT-Methode – eine Variante der klassischen Verhaltenstherapie – greift damit viele Prinzipien aus dem Zen-Buddhismus auf. Dass ACT hoch wirksam ist, belegen inzwischen zahlreiche wissenschaftliche Studien.
Ich bin dazu ausgebildet, ACT bei so unterschiedlichen Themen wie Trauma, Depression und Angst anzuwenden.
Mehr Methoden, Erfahrungen, Qualifikationen
Insgesamt basiert mein Ansatz vor allem auf folgenden Qualifikationen:
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Focusing-Therapeut, Focusing-Coach (zertifiziert, anerkannt vom New York Focusing Institute)
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Embodiment-Coach (zertifiziert von Embodiment Unlimited)
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Yoga-Lehrer (zertifiziert von der Yoga Alliance)
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Trainer für Gewaltfreie Kommunikation (zertifiziert vom Center for Nonviolent Communication)
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Achtsamkeitslehrer nach der MSC-Methode (ausgebildet am Center for Mindful Self-Compassion)
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Weitere Fortbildungen: Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), Internal Family Systems (IFS)
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Psychotherapeutische Arbeit auf Grundlage des Heilpraktiker-Gesetzes
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15-jährige tägliche Meditationspraxis; davon 3 Jahre in buddhistischen Zentren in Kalifornien, Kanada und Deutschland